WeCanDoThe SKAAllet-wat-jet-SKA für Polyvinylchlorid-Aficionados


Also, was geht hier: zwei Bands, die einen Ska-Song präsentieren, sich ansonsten aber in gänzlich anderen musikalischen Gefilden herumtreiben. Damit ist dann im Prinzip auch schon das Konzept der Single erklärt, die den Auftakt für eine ganze Serie aus dem Hause Smith & Miller Records bildet. International ist es auch und so startet man mit MATA-RATOS aus Portugal und LOS PROBLEMAS aus Chile. Mit „Quero mais“ laden MATA-RATOS eher mit einem etwas ungewöhnlich stampfenden Sound zum skanken ein. LOS PROBLEMAS warten hingegen mit einem flotten Ska-

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Hard HeadedStreetcore für Hammer und Amboss

Die Belgier treiben seit 2019 ihr Unwesen und geben ihrer Musik selber das Label „Streetcore Rock ’N‘ Roll“. Wenn man das liest und sich noch fragt, was zum Himmel das nun wieder bedeuten soll, wird beim Hören schnell klar, dass diese Belgier kein Konfekt verteilen, sondern einem mit ihrer Musik vor allem kräftig eins aufs Trommelfell geben. Und das macht natürlich Sinn, den dem Fachmann ist bekannt, dass beim anatomischen Aufbau des Ohrs nach dem Trommelfell der Hammer und der Amboss folgen. Soll heißen, es geht eigentlich durchweg hart und flott zur Sache: von Titel 1 „Strength In Unity“ bis Titel 12 „Where's The Loyalty“. HARD-HEADED bewegen sich mit ihrer Musik

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QuillEs ist keine Dampfwalze,
es ist Stoner-Rock


Eine von mir seit Jahren sehr geschätzte schwedische Stoner Band kommt mit dem neunten Album zu meiner Überraschung stärker als je zuvor zurück. Die Songs sind durchgängig eingängig, abwechslungsreich und rocken ohne Ende! Schon der Opener „Hallucinate“ ist ein schwerer Brocken, der ganz viel Adrenalin freisetzt und schon Vorfreude auf die kommenden Live-Aktivitäten macht. Danach metzelt der Stoner-Rocker „Keep On Moving“ mit seinem treibenden Riff und starken Refrain, der an die geilen CELESTIAL SEASON erinnert, alles nieder. So funktioniert Stoner Rock der Spitzenklasse! Die Riffs sind gewaltig und

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FeskarnArchaische Wirkung sein Methorn
zu füllen


Pagan/Folk Metal spielte in meinem Black/Death/Thrash-Metal-Universum jahrelang kaum eine Rolle. Umso erfreulicher, dass mir hier ein Album des schwedischen One-Man-Projekts FESKARN vorgelegt wurde! In Uppsala, nördlich von Stockholm, stoßen im Winter vereiste Seen auf riesige, schwarze Wälder voller Ruhe, Ursprünglichkeit und verwunschener Orte. Genau so schallt auch „Raven’s Way“, ein äußerst abwechslungsreiches Werk der nordisch-skandinavischen Tonkunst durch schneebedeckte Wipfel! Neben E-Gitarren und Drums erklingen alle möglichen Flöten, Schalmeien, Maultrommeln und beinahe archaisch,

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Candy CoverDie unglaubliche Geschichte einer Spätzündung

Diese Band lässt mich immer an einen Artikel denken, in dem es darum ging, inwieweit Können über den Erfolg entscheidet und welche anderen Faktoren eine Rolle spielen. Es wurde gut beschrieben, dass bei Fußballspielern in der Jugend Köpergröße relevanter ist als technisches Können, aber eben auch, dass in der Musikbranche Timing und Beziehungen oft wichtiger sind als Talent. Wer hierfür tatsächlich noch einen Beleg braucht, muss sich nur diese Band anhören. Ihr erstes Album haben sie 2018, 35 Jahre nach ihrer Gründung herausgebracht! Und es ist so etwas wie die Zusammenfassung einer verpassten Chance

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